Die Alexandertechnik
   

 

 

Frederick Matthias Alexander wurde 1869 in Tasmanien geboren. Mit 17 Jahren begann er Schauspielunterricht zu nehmen. Drei Jahre später zog er nach Melbourne, um seinem Interesse für Theater und Musik nachgehen zu können,

 
und um seine Ausbildung als Rezitator und Schauspieler zu vervollständigen.
   
 
Er hatte schnell Erfolg, auf der Bühne, doch Atembe-schwerden und zunehmende Heiserkeit führten beim Rezitieren zum Versagen seiner Stimme. Dieses Problem zeigte sich nur auf der Bühne, und da verschiedene Ärzte keine Diagnose stellen konnten, rieten sie zur Schonung der Stimme. Doch dies löste sein Problem nicht.
   
 

Alexander beschloß, seinen Schwierigkeiten selbst auf den Grund zu gehen. Er fand heraus, daß er durch die Art und Weise, wie er seinen Organismus beim Sprechen einsetzte, seine Stimmprobleme selbst verursachte. Durch Selbstbeobachtung mit Hilfe mehrerer Spiegel stellte er fest, daß er den Kopf beim Rezitieren nach hinten und unten, die Schultern nach oben zog, dadurch den Brustkorb verengte und Druck auf den Kehlkopf ausübte.

Auch wenn er sich schnell von seinen akuten Stimm-problemen befreien konnte, ließ ihn sein grundsätzliches Forschungsinteresse die Experimente weitere zehn Jahre fortführen. So entwickelte er auf erfahrungswissenschaft-licher Grundlage eine Methode, mit der Reaktions- und Verhaltensweisen im täglichen Leben erkannt und verändert werden können und ein ausgewogener und natürlicher GEBRAUCH DES SELBST ermöglicht wird.

  (Auszug aus "Die Geschichte von F.M. Alexander" von  des Homepage    der A.T.V.D. (Alexander-Technik-Verband Deutschland)