| Über mich | |
Von der Alexandertechnik hörte ich das erste mal im Zusammenhang mit dem Klavierspielen als Jugendliche. Im Jahr 2000 erzählten mir befreundete Musiker davon. . Neugier, ob ich dadurch mein Klavierspiel verbessern könnte, ließ mich Einzelstunden bei Elizabeth Molle nehmen. Auch wenn ich anfangs nicht ganz verstand, was da geschah, so ging ich immer mit guter Laune und einem Gefühl von Leichtigkeit aus den Stunden. So nach und nach merkte ich, wie ich mit dem Weglassen von ungünstigen Reaktionen und damit verknüpften Bewegungsmustern viel grundlegender an mir arbeitete, als ich anfänglich annahm, so daß sich mehr änderte als nur mein Klavierspiel. Das dann folgende Umsetzen im Alltag und Beruf ließ mich viel ruhiger und gelassener in kritischen Situationen werden, was auch meinem Beruf als Personalreferentin nützte. Nach 2 Jahren Einzelstunden wurde mein Interesse für die Ausbildung geweckt. Diese begann ich 2003 bei Irmel Weber am "Ausbildungszentrum für F. M. Alexander-Technik in Berlin". Die Ausbildung ist international anerkannt, nach den Richtlinien des A.T.V.D. (Alexander-Technik- Verband Deutschland). Im Laufe der 3-jährigen Ausbildung merkte ich, wie durch den neuen Umgang mit mir selbst meine bis dato schon fast chronisch gewordenen Nacken- und Knieschmerzen weniger wurden und ich auch einen neuen, lebendigeren Zugang zu meiner Singstimme und dem Klavierspielen bekam. Seither bereitet es mir viel Freude in Zusammenarbeit mit Schülern und dem Austausch mit Kollegen, immer wieder neu zu erforschen, wie die Anwendung der Prinzipien der Alexander-Technik den persönlichen Alltag erleichtern und bereichern kann. |
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